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Diagnose und Behandlungsverfahren

Für die Feststellung des vorliegenden Krankheitsbildes helfen dem Arzt zum einen Röntgenbilder, die den Zustand des Knochens aufzeigen sowie diverse Funktionstests, welche die Einschränkungen des Kniegelenks aufzeigen.

Der Kniegelenkverschleiß äußert sich beim Gehen und in Belastungssituationen durch Schmerzen. Auf Grund dieser Schmerzen nimmt der Betroffene eine Schonhaltung ein, die wiederum zu Fehlbelastungen und Veränderungen von Muskel- und Sehnenstrukturen führen kann.

Primär kann dem Gelenkersatz durch ein konservatives Behandlungsverfahren entgegengewirkt werden. Zum einen durch die Verschreibung von Medikamenten, welche die Schmerzen lindern und zum anderen durch gezielte Krankengymnastik, um aktuelle Einschränkungen zu behandeln. Oft erreicht das Schmerzniveau aber einen Punkt, an dem der Alltag so sehr beeinflusst wird, dass sich die Lebensfreude stark reduziert und es auch nachts zu sogenannten Ruheschmerzen kommt. Dann kann die gewünschte Lebensqualität meist nur noch durch einen operativen Eingriff und dem Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks wieder erreicht werden.

Zum Einsatz eines künstlichen Kniegelenks stehen verschiedene Knieendoprothesenarten  zur Verfügung.

Nachfolgend sind einige Indikationen aufgezeigt, die auf die Notwendigkeit eines künstlichen Kniegelenks hinweisen können:
  • Erhebliche Schmerzen bei Belastung und/oder im Ruhezustand
  • Einhergehende zunehmende Bewegungseinschränkung
  • Fortgeschrittene Arthrose, deren Behandlung sowohl konservativ als auch operativ (bspw. durch eine Arthroskopie) keine Besserung erbrachte
  • Achsfehlstellungen des Beines (O-Beine oder X-Beine), falls eine Umstellungsosteotomie nicht in Betracht gezogen wird

Eine zwingende Indikation zum Einbau einer Knieendoprothese bzw. eine generelle Empfehlung für ein spezifisches Implantat und dessen Verankerung kann allerdings nicht pauschal ausgesprochen werden.

Es ist abhängig von vielen Faktoren wie u.a.:
  • Vorliegendem Krankheitsbild
  • Anatomischen Gegebenheiten
  • Alter des Patienten
  • Allgemeinen Begleitumständen
  • Aktivität des Patienten
  • Knochenbeschaffenheit und -qualität
  • Vorliegen einer fortgeschrittenen Osteoporose

Die persönliche Situation und in Frage kommenden Behandlungsverfahren sind mit dem behandelnden Arzt genauer zu besprechen.

Kontakt

Aesculap AG
Eva-Maria Benner
Am Aesculap-Platz
78532 Tuttlingen
Tel.: +49 (0) 7461 95-1268
Fax: +49 (0) 7461 95-2131

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